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Naturaufnahmen (Landschaftsfotografie - Panormabilder - Makroaufnahmen)

Wer seine Freizeit lieber außerhalb der eigenen vier Wände verbringt, der wird sich mit dieser Art der Fotografie rasch anfreunden. Die schönsten Motive sind immer noch die, die Mutter Erde erschuf. Ob ein Sonnenuntergang über dem Meer, ein Vogelschwarm am azurblauen Himmel oder eine romantische Landschaft mit saftig grünen Hügeln - unser Planet zeigt sich in jeder Hinsicht von einer mannigfaltigen Schönheit.

 

Einige Faustregeln sollte man jedoch beachten, wenn man mit der Kamera auf Reisen geht: " Ein Stativ und ein Weitwinkel -Objektiv (zumindest 24mm bei FX-Format oder 16mm bei DX-Format) sind von Vorteil". Noch wichtiger: "Der Zeitfaktor sollte keine Rolle spielen". Genau das ist heutzutage das größte Problem. Doch auch unter Zeitdruck schafft ihre Nikon gute Ergebnisse aus freier Hand. Ein Bildstabilisator (VR) erleichtert dieses Unterfangen. Wiederum sehr hilfreich bei Stativ-Aufnahmen ist ein Funkauslöser, die Aktivierung der Spiegelvorauslösung, sowie die Deaktivieren des Bildstabilisators (VR). So vermeiden sie unnötige Verwacklungen.

 

Wer eine Biene, die auf einer Blume sitzt, nah und scharf vor die Linse bekommen möchte, benötigt ein Makro-Objektiv mit einem 1:1 Abbildungsmaßstab. In dem Fall sprechen wir von der Makrofotografie.

 

Und wer möchte nicht ein schönes Panorama festhalten? Wer kein Weitwinkel zur Verfügung hat, muss nicht verzagen. Zum Erstellen von Panoramabildern (z.B. aus 2 Bildern wird ein Panoramafoto) braucht der Hobbyfotograf nicht zwingend eine teure Software. Es gibt eine Hand voll Freeware Programme aus dem Internet, die gute Ergebnisse erzielen (z.B. Hugin). Die D3300 hat derzeit als einzige Nikon-Spiegelreflexkamera eine intergierte Schwenk-Panoramafunktion, was bei DSLR's eher unüblich ist. Ganz toll schafft man das auch z.B. mit der kleinen Systemkamera von Sony - die A5000.

 

Tipp: Bei Aufnahmen mit dem Stativ verwendet sie den manuellen Fokus und deaktivieren den Bildstabilisator.

 

Geeignete Weitwinkelobjektive sind z.B. das Lichtstarke AF-S Nikkor 2.8/14-24 mm oder das Nikon AF-S DX Nikkor 10-24mm 1:3,5-4,5G. Mit Festbrennweiten, die für die Portraitfotografie verwendet werden. (z.B. das AF-S Nikkor 50 mm 1/1,8 oder bei größeren Entfernungen das Nikkor 85 mm 1/1,8) erzielen sie auch schöne Ergebnisse in freier Natur. Oder gleich ein Fish Eye, z.B. das Walimex pro 12/2,8.  Punkto Schärfe wäre das AF-S Nikkor 24-70 mm 1/2,8 ED noch zu empfehlen. Allerdings muss der Fotograf hier schon sehr viel tiefer in den Geldbeutel greifen.

 

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PORTRAITS

Ob Kind, Frau oder Mann. Ob High Key oder klassisch Low Key, ob im Studio, Zuhause oder in freier Natur. Die Portraitfotografie ist wohl die umfassendste und spannendste Seite der digitalen Fotografie. So vielseitig der Mensch ist, tritt er in unterschiedlichster Form auch auf. Eine Herausforderung für jeden Fotografen. Location, Lichtquellen und  Motiv sollten optimal aufeinander abgestimmt sein. Punkto Equipment verwende ich je nach Räumlichkeiten und Abstand zum Motiv, das Nikkor 85 mm 1/1,8 oder bei kürzerem Abstand zum Motiv das Nikkor 50 mm 1/1,8. Reflektoren, ein oder mehrere externe Blitze, eine Lichtwanne, zumindest 2 Foto-Standleuchten und eine mobile Rückwand mit verschiedenen Farbhintergründen (meist aus Stoff) sollten bei Innenaufnahmen nicht fehlen. Mit ein paar hundert Euro ist der Hobbyfotograf mit einem mobilen Fotostudio gut ausgestattet. Es sollte immer mit dem RAW (NEF) Format fotografiert werden. Nur so können die Bilder optimal nachbearbeitet werden. Dafür empfehle ich Portrait Pro Studio 12 (kostenpflichtig).

 

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Konzertfotografie

Die Konzertfotografie ist wohl die anspruchsvollste Kategorie. Dabei kann der Fotograf mit einer Einstellung im selben Moment viel falsch oder richtig machen. Vor allem Indoor-Veranstaltungen stellen eine große Herausforderung dar. Wie konstant ist das Bühnenlicht? Welche Farben kommen aus den Scheinwerfern? Welcher Standort ist im Fotograben von Vorteil und wie rasant bewegen sich die Objekte der Begierde? Hier muss der Fotograf innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde entscheiden. Im manuellen Modus zu fotografieren, bei ständigen Lichtwechsel und extrem schnellen Bewegungen der Künstler, muss geübt sein. Daher empfiehlt es sich bei Nikon-Kameras den A-Modus oder S-Modus zu verwenden. So wird bei A die Verschlusszeit oder bei S die Blende automatisch von der Kamera eingestellt. Die Blende (A), bzw. die Verschlusszeit (S) passt man den jeweiligen Verhältnissen eigenständig an. Das nennt man dann "Halbautomatik". Geübte Fotografen verwenden durchaus den manuellen Modus (M) und speichern im Vorfeld mehrere individuelle Konfigurationen ab, die je nach Lichtverhältnissen auf Tastendruck verändert werden können. Auch die Spotmessung ist eine Variante, wenn sich z.B. das Motiv vom Hintergrund stark abhebt (heller oder dunkler). Der ISO Wert kann je nach Lichtverhältnissen zwischen 800-6400 variieren. Im Schnitt fährt man bei Indoor-Veranstaltungen mit 3200 recht gut. Bei konstant guter Bühnenausleuchtung kann es durchaus weniger sein. Hingegen in kleinen Clubs mit düsteren Licht ist meist ein höherer ISO-Wert notwendig (6400 oder mehr). Ab diesen Werten zeigt sich dann der Vorteil einer lichtstarken Kamera, die das rauschen bei hohen ISO-Wert unterdrückt (z.B, Nikon D700, D3s, D4s oder D5). Das passende lichtstarke Objektiv darf natürlich nicht fehlen (bis zu einem Blendenwert von 1,4 - 2,8) . Der Blitz kann ruhig in der Fototasche bleiben. Meist verbieten die Veranstalter Blitzgeräte. Abgesehen davon erzielt man ohne Flash effektvollere Aufnahmen.  Die Nachbearbeitung mit View NX-2 und Capture NX-D von Nikon (kostenfrei), Corel Paint Shop (kostengünstig) oder eines der teuersten, aber besten Produkte für die Fotobnachbearbeitung, Adobe Photoshop, ist zu empfehlen. Und nicht vergessen: "Im Raw (NEF) Modus fotografieren". Nur dann können die Bilder im vollen Umfang nachbearbeitet werden (Weißabgleich, Helligkeitsstufen, Rauschunterdrückung, Klarheit, etc.). Eine Faustregel gibt es für die Konzertfotografie jedoch nicht. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Da es das Allheilmittel nicht gibt, heißt es üben, üben und nochmals üben, bzw. sich im Vorfeld so gut wie möglich mit den Gegebenheiten vertraut machen (Infos der Veranstalter beachten, falls möglich Lichttechniker befragen, etc.).

 

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