Die F5 von Nikon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine F5 mit dem Nikkor 1,8 50 mm.

 

Die F5 ist die fünfte Kamera der F-Serie von Nikon. Sie wurde 1996 eingeführt und ist die letzte Nikon-SLR mit Wechselsucher und die vorletzte analoge Profikamera des japanischen Herstellers. Danach folgte nur mehr die F6. Die F5 gilt bei vielen Profis als die beste SLR-Kamera aller Zeiten.

 

 

Diese Kamera muss man einfach lieben. Wer wie ich wieder in die Film-Fotografie einsteigt und im Besitz einer F5 ist, hält ein wirkliches Juwel in Händen. Sie ist nicht nur für analoge Puristen geeignet, sondern auch für Fotografen, die moderne Technik mit analoger Perfektion verbinden möchten. Die F5 ist mit ihrer 3D-Color-Matrix-Messung, die damals erstmals in einer Spiegelreflexkamera realisiert wurde, mit jedem AF-Objektiv kompatibel. So ist es auch möglich, mit den neuen Nikon Objektiven eine optimale Belichtungsmessung durchzuführen. Hauptsächlich verwende ich die F5 für die Monochrome-Fotografie. In Kombination mit dem Ilford HP5 Plus 400/135-36 Schwarz-weiß-Film erziele ich wunderbare und unvergleichbare Ergebnisse. Obwohl Digitalfotos bereits mit unzähligen Retro- und Monochrome Filtern nachbearbeitet werden können, ersetzen diese die einzigartige und natürliche Körnung, die der Ilford-Film erzielt, bei weitem nicht. Zu dem kann keine digitale Kamera der Welt dieses spannende und haptische Erlebnis ersetzten, egal ob der Fotograf seine Bilder selbst in einer Dunkelkammer produziert oder sich in einem Labor entwickeln lässt. Nicht umsonst zieht es immer mehr Menschen zur Analog-Fotografie wieder zurück. Ein ähnlicher Effekt, wie bei der guten, alten Schallplatte.

 

Zu den technischen Details der F5